09.02.2013

Die Trans Thüringia 2013 ist eröffnet!

Der Wettergott hat es Teilnehmern wie Organisatoren nicht leicht gemacht, so gab es schon früh im Jahr 2013 Schnee, dann war er wieder gänzlich geschmolzen, dann wieder da und wieder weg. So ging es bis eine Woche vor dem Eröffnungstermin, erst am Dienstag kam der erlösende Anruf, dass jetzt die Wettkampfstrecke und der Platz für die Teilnehmer geräumt und gespurt werden konnten und alles wie geplant laufen können wird.

Heute am Eröffnungstag hat es zur Begrüßung der anreisenden Teilnehmer noch einmal kräftig geschneit, jetzt hoffen wir alle auf Frost und Sonnenschein für die kommenden Tage.

Die Bürgermeister der veranstaltenden Gemeinden Masserberg und Neustadt am Rennsteig eröffneten um 16:30 Uhr im Stadion von Masserberg gemeinsam mit den Vertretern des Organisationsteams unter dem Beifall der vielen Besucher und Rennteilnehmer feierlich die Veranstaltung, zu der Starter aus Österreich, Niederlanden, Schweiz, Frankreich und Deutschland angereist sind. Die Original Biebergrund Musikanten  sorgten dabei für den passenden Rahmen

In den kommenden 7 Tagen werden die Teilnehmer mit ihren Hunden mehr als 200 Kilometer mit dem Schlitten zurücklegen, dabei steht auch ein  Nachmittagslauf und eine Nacht im Zelt mit auf dem Rennplan.  Zudem wird das ganze Fahrerlager am Mittwoch nach Neustadt verlegt werden, alle das sind große Herausforderungen für Teilnehmer und Organisatoren.

Nur mit der Unterstützung vieler ist so etwas möglich, die Gemeinden mit ihren örtlichen Vereinen seien da genauso erwähnt wie das Land und die Landkreise, die uns die notwendigen Genehmigungen erteilen und wo immer es ihnen möglich ist, auch zu den Kosten beitragen, auch hat die Trans Thüringia viele Sponsoren,  Procter&Gamble,   Polaris und Yukon Stickerei, um nur die größten zu erwähnen, viele kleine Beiträge helfen auch mit und selbstverständlich soll auch die Sparkasse Arnstadt Ilmenau nicht ungenannt bleiben, allen, allen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Jetzt gehen alle zum Eröffnungsbüffet, um dort nicht nur lecker zu Essen, sondern auch noch wichtige Informationen für die kommenden Tage zu erhalten.

Freuen wir uns auf ein faires, sportliches  Rennen in der herrlichen Winterlandschaft des Thüringer Waldes und auf tolle Bilder von diesem faszinierenden Sport.

Sonja Merbach

09.02.2013

3 – 2 – 1 – go, endlich ging es los!

Heute am Sonntag fand der sogenannte „Prolog“ rund um den Eselsberg in Masserberg statt.

Bei traumhaften Bedingungen gingen die rund 65 Teams ab 11.00 Uhr auf den  43 km langen Trail, dazu wurden sie unter großem Zuschauerinteresse im zwei Minutentakt  aus dem Stadion losgeschickt. Goela Besse absolvierte ihren ersten Einsatz als Startsprecherin der Trans Thüringia vor der größten Zuschauermenge, die das Rennen seit langer Zeit verzeichnen konnte.

Sonntag und Sonnenschein hatten Groß und Klein nach Masserberg gelockt, zum Teil gab es für die Teams  kaum ein Durchkommen auf dem Weg zum Start. Umsicht und Rücksichtnahme ließen jedoch nie ein Problem aufkommen und im Ziel sah man dann nur strahlende Gesichter.

Während die Musher die letzten Sonnenstrahlen im Stake-out genossen, plante das Organisationsteam en detail den morgigen Tag, der mit 2 Läufen eine große Herausforderung für Teilnehmer und Organisation darstellt. Das Wetterglück soll uns hold bleiben und so erwarten wir wieder einen Renntag unter optimalen Voraussetzungen.

Schon heute fanden Teilnehmer und Rennen das rege Interesse der Medien, mehrere Fernsehteams  waren vor Ort und begleiteten ihre „Favoriten“ und auch die Printmedien waren gut vertreten, solche Bilder wollte sich keiner entgehen lassen.

Der Anfang ist gemacht und wir dürfen auf die kommenden Renntage gespannt sein.

Sonja Merbach

10.02.2013

Auf ein Neues

Gestern hat sich wohl so mancher gedacht: Sonne, Zuschauer usw, alles gut und schön, aber wer ist denn jetzt wie gelaufen und liegt auf welchem Platz?

Das habe ich nicht vergessen, aber während der Bericht getippt wurde, tagte das Rennkomitee und anschließend wurde es bei der Musherbesprechung verkündet: Nach dem ein „Spaßvogel?“ die Trailschilder nicht nur weggenommen , sondern auch anders hingestellt hat, sind ein Teil der Musher falsch gefahren. Sie kamen zwar zum Glück wieder auf den Trail aber da keiner mehr sagen konnte, wer richtig und wer falschgefahren ist und man die Zeiten ja nicht hoch- oder runterrechnen kann, musste der erste Lauf als Trainingslauf deklariert werden und heute werden die Karten neu gemischt.

Immerhin haben wir wieder Kaiserwetter, gefühlt einige Grade kälter, aber strahlend sonnig und heute gingen alle wieder guten Mutes an den Start.

Der erste Lauf ist gerade zu Ende, eine Wertung gibt es aber erst heute Abend nach dem Nachmittagslauf, dann kommen auch einmal Namen und Zahlen.

Gerade hat ein ehemaliger T.T. Teilnehmer seine Aufwartung gemacht, wer erinnert sich nicht mehr an den „Zieselberg“, der extra für Stefan mit seinen  Malamuten kreiert wurde, da es ihm hier nicht hügelig  genug war. Schön, dass auch die „Ehemaligen“ gerne zur T.T. zurückkommen.

Jetzt sitzen alle in der Sonne und bereiten sich gedanklich auf den späteren Lauf vor.

Bis später
Sonja Merbach

Ergebnissliste

Im Schein der Stirnlampe...

Nach der sonnigen und wohlverdienten Pause hieß es um 16:00 Uhr wieder raus auf den Trail für die Teilnehmer und ihre Hunde. Tourenteilnehmer und Starter der Kategorie LT1 verließen im Minutentakt das Masserberger Stadion, die übrigen in 2 Minutenabständen, während die Sonne leichtem Schneegrieseln wich. Nicht allzu lange nach dem letzten Starter und bei einsetzender Dämmerung kamen die ersten von der 27 Kilometer langen Strecke zurück und der Anblick wurde von Minute zu Minute schöner. Nur vom Licht der Stirnlampen beleuchtet fuhren die Gespanne ins Ziel ein, wo sie von der Zielmannschaft und vielen tapferen, frostfesten Zuschauern begrüßt wurden.

Und hier nun auch endlich Namen und Platzierungen:

In der Kategorie LT1 wird es wohl ein Wettlauf der Jugend: Nino Neubauer rang Matthias Klatt 1 Sekunde ab, seine Zeit für heute 2:50:25, Matthias mit 2:50:26 nur eine Hauch dahinter, gefolgt von Jason Fournier mit ca. 2 Minuten Abstand.

Die Kategorie LT2 führt dessen Vater, Patrick Fournier an, gefolgt von Janine Eichmann und Edi Lussmann.

Auch die Kategorie LT Offen führt ein Vater an, nämlich Ralf Neubauer, der auch insgesamt heute der Schnellste war, gefolgt von Rüdiger Rink und Ludovic Farcy.

Doch das sind ja nur die ersten Läufe, noch liegen 4 weitere vor den Teilnehmern, da kann sich noch viel ändern.  Draußen rütteln Windböen an den Bäumen und für morgen ist Eisnebel vorausgesagt, da heißt es warm einpacken am letzten Tag in Masserberg.

Sonja Merbach

Ergebnissliste

11.02.2013

Abschied von Masserberg

Es war deutlich kälter heute Morgen, bewölkt und unangenehm windig, aber zum Glück blieb der angekündigte Eisnebel aus.

Ab 11:00 Uhr gingen die Teilnehmer ein letztes Mal auf die Strecke rund um den Eselsberg, gegen Nachmittag sogar mit etwas Sonne, später dann bei zunehmendem Schneefall.

In LT 1 musste Nino Neubauer den ersten Platz an Matthias Klatt abgeben, die Differenz zwischen den beiden beträgt jetzt etwas mehr als 2 Minuten. Schon etwas deutlicher der Abstand zum 3 Platzierten Jason Fournier, aber bei Leibe noch keine Vorentscheidung.

In LT 2 mischt ein „Neuer“ mit, „Papa“ Patrick Fournier liegt auf Platz 1 mit deutlichem Vorsprung zu Janine Eichmann auf Platz 2, auf den 3. Platz hat sich Stefan Wagner an Edi Lussmann vorbeigeschoben, jedoch nur mit weniger als 2 Minuten Vorsprung.

In LT Offen bestätigte Ralf Neubauer seine Topform, er ist noch immer Gesamtschnellster, als einziger knapp unter 5 Stunden für 140 Kilometer und deutlich vor Rüdiger Rink, der knapp vor Ludovic Farcy ins Ziel kam. Allerdings waren beide in eine Verwicklung involviert, daher sind sie Ralf Neubauer schon noch auf den Fersen.

Nachdem auch der letzte Teilnehmer durch den Zielbogen gefahren war, begann der Abbau und das große Aufräumen, denn morgen zieht die Karawane weiter.

In Rekordzeit war alles eingetütet, nach unten gefahren und ordentlich im Hänger verstaut, dann noch die Detailplanung für morgen, danach hatten auch die „Mitarbeiter“ die Möglichkeit, sich auf den Umzug vorzubereiten.

Und noch ein Rekord, die tapferen Damen vom Kartenverkauf blieben so lange an Ort und Stelle, bis sie die 1000 voll gemacht hatten, so viele Karten haben sie in den letzten drei Tagen verkauft, da können sie mit Recht stolz sein, auch unsere Sponsoren Procter&Gamble, Polaris und Yukon Stickerei werden sich darüber freuen.

Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei Masserberg und den vielen Helfern, die offensichtlich oder im Verborgenen an diesem Erfolg mitgewirkt haben und hoffen auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.

Vielen, vielen Dank
Sonja Merbach

Ergebnissliste

12.02.2013

Alle angekommen!

Leider sind einige Teilnehmer krankheitsbedingt nicht mit nach Neustadt umgezogen, wer aber soweit fit ist, hat hier sein Plätzchen eingenommen und genießt den Neustädter Service, den Mushern  und ihrer Begleitung  zur Begrüßung Bratwürstchen und Getränke bei Lagerfeuer anzubieten.

Für Neustadt ist das Wetter ganz okay, bedeckt mit ganz leichtem Schneefall, aber fast ohne Wind!

Start- und Zielbereich sind aufgebaut, jetzt wünschen wir uns allen eine friedliche Nacht, gerne mit etwas Schneefall und morgen dann Sonnenschein und Windstille.

Unser Trailboss hat die Strecke bereits fertig ausgeschildert, sodass einem  erfolgreichen Renntag nichts mehr im Wege steht.

 

Mehr dann morgen Abend
Sonja Merbach

13.02.2013

Ein strahlend schöner Tag in Neustadt

Am frühen Morgen war es noch grau und windig, doch je näher der Startzeitpunkt rückte, um so sonniger wurde es, nur der typisch Neustadter Wind blieb uns erhalten. Wie immer nur dort, wo Start- und Zielbogen stehen und die entsprechenden Personen ausharren müssen, zog es gewaltig, für alle anderen war es so schön, dass man sie zum Teil in der Sonne sitzen sah.

Ab 11:00 Uhr ging es los, unter angemessener Zuschauerbeteiligung gingen zuerst die Rennteilnehmer auf die 40 Kilometer lange Strecke, gefolgt von den Tourenfahrern, die die Wahl zwischen rund 30 oder 40 Kilometer hatten.

Und wie schon in den letzten Tagen lieferten sich die „Youngsters“ in LT 1 einen spannenden Kampf bis ins Ziel, am Ende hatte Matthias Klatt die Nase vorn, seine Gesamtzeit 7:17:20, gefolgt von Nino Neubauer mit 7:19:26 und Jason Fournier mit 7:25:36, da kann sich noch vieles tun in den letzten beiden Läufen.

In LT 2 „Papa“ Patrick Fournier auf Platz 1 mit 7:04:03, gefolgt von Janine Eichmann mit 7:29:06, auf Platz 3 ist wieder Edi Lussmann dabei mit 7:43:4, da sind die Abstände doch etwas deutlicher, aber noch ist nicht aller Tage Ende.

In LT Offen unangefochten an der Spitze Ralf Neubauer, immer noch Gesamtschnellster mit 6:59:57, danach Rüdiger Rink mit 7:29:28 und Ludovic Farcy mit7:31:20, dort wird auch erst in den letzten Läufen entschieden, wer am Ende das Rennen um Platz zwei und drei gewinnen wird.

Viele Tourenfahrer nutzen das schöne Wetter, um heute die 40 Kilometerstrecke zu fahren, auch wenn keine Erwärmung und weder Sturm noch Eisregen angesagt sind, wer weiß, Neustadt ist immer für eine Überraschung gut.

Im Bauhof ist dieses Jahr eine Bratwurstbude eingerichtet, die Musher, Doghandler und Besucher mit leckeren Thüringern versorgt und auch sonst einiges zum Erwärmen bereithält.

Die Stimmung ist gut und morgen gehen die MusherInnen unter guten Voraussetzungen ins Biwak, das Orga-Team muss noch auseinanderklamüsern, wer, wann, wo steht und welchen Posten besetzt dann haben alle hier wohlverdienten Feierabend.

Sonja Merbach

Ergebnissliste

Über allen Wipfeln ist Ruh ...

zumindest ist es annähernd so hier im Stake-out und ich denke mir, nach weiteren 40 Kilometern am heutigen Tag haben sich die Hunde auch im Biwak zusammengekringelt und ruhen sich aus.

Der Tag begann mi Sonnenschein und ohne Wind hier in Neustadt und ab 11:00 Uhr gingen die Musher auf den Trail. Ein bisschen kompliziert klang es schon, was sich unser Rennleiter Stefan zusammen mit dem Trailchef Uwe da ausgedacht hat, aber es hat offensichtlich funktioniert: Die Rennteilnehmer fuhren nicht, wie üblich, kurz nach dem Start über die Straße, sondern zuerst die „kleine“ Runde links von dieser und dann jenseits der Straße die große Runde, um an der eigentlichen Abzweigung zurück dann ins Biwak zu fahren. Das galt auch für die Tourenfahrer, die ins Biwak wollten, die anderen sollten wie gewohnt erst rechts der Straße ihre Runde drehen und danach links, damit sich die Gespanne nach Möglichkeit nicht  gegenseitig behinderten.

Während die Biwakierer mittlerweile schon gut gesättigt den Abend beim Lagerfeuer ausklingen lassen, laufen hier die letzten Vorbereitungen für den morgigen Abschluss. Der Himmel hat sich im Laufe des Tages zugezogen und leichter Schneefall eingesetzt. Dann sieht hier morgen alles wie frisch geputzt aus und wir hoffen, die Teilnehmer bei gutem Wetter hier zum letzten Zieleinlauf begrüßen zu können.

Immer noch grassiert die Grippe und hat einigen Rennteilnehmern einen Strich durch die Rechnung gemacht, da ohne Biwak kein Verbleib in der Rennklasse möglich ist.

In LT 1 das übliche Bild: Die jungen Wilden machen die Plätze unter sich aus, Nino Neubauer müsste sich schon sehr beeilen, um Matthias Klatt noch zu überholen (sie trennen rund 12 Minuten), zudem wird er von Jason Fournier gejagt, die zwei Minuten Vorsprung sind schnell verloren.

In LT 2 ein schwerer Schlag für die vielen Janine Eichmann Fans, da zwei ihrer Hunde gesundheitliche Probleme zeigten, hat sie den heutigen Lauf abgekürzt und startet ab morgen in der Tour. Daher  ist Stefan Wagner wieder im Rennen, allerdings beträgt der Abstand zwischen Patrick Fournier und Edi Lussmann schon rund eine halbe Stunde und Stefan Wagner ist noch einmal knapp 20 Minuten dahinter.

In LT Offen müsste Ralf Neubauer morgen schon ein echtes Problem haben, um seine Spitzenposition zu verlieren, er führt mit 9:12:10 das Feld an, immer noch als Gesamtschnellster, Ludovic Farcy müsste eine gute halbe Stunde wett machen, um ihn noch zu gefährden, dagegen kann Rüdiger Rink noch vom dritten auf den zweiten Platz gelangen, er liegt nur gut 3 Minuten hinter L. Farcy.

Freuen wir uns auf ein spannendes Finish bei hoffentlich noch immer schönem Wetter in Neustadt, dann ist es auch schon wieder vorbei.

Sonja Merbach

Ergebnissliste

16.02.2013

Thüringen und der Rest der Welt...

so hatte ich mir die Beschreibung der Platzierten gedacht, aber dann kam da doch noch ein Norddeutscher dazu und hat mir die Überschrift vermasselt.

Aber der Reihe nach, heute morgen hatten wir Neustadt-Wetter ersten Grades = Nebel ( 2ten Grades = + Wind, 3ten Grades = + Wind + Eisregen), damit konnten wir gut leben, zumal es nur hier oben im Stake-out so nebelig war, wenige Meter unterhalb war gute Sicht. Um neun Uhr starteten die Musher  aus dem Biwak, um ein letztes Mal auf die 40 Kilometer rund um Neustadt zu gehen. Es hatte die ganze Nacht leicht geschneit und die Temperaturen lagen nur ganz knapp unter null.

Leider hatte Stefan Wagner aus gesundheitlichen Gründen das Biwak abbrechen müssen und ist daher in die Tourenklasse umgestiegen, sodass in LT 2 eine weitere französische Teilnehmerin aufschließen konnten.

In einem spannenden Kampf behielten in LT 1 alle ihre Position, auch wenn man fürchten musste, dass Mathias Klatt wegen Knieproblemen zurückfallen könnte. „Das spürt man während des Rennens gar nicht“ sagte er mir nach dem Zieleinlauf und gewann so in einer Gesamtzeit von 11:28:49 in seiner Klasse. Gefolgt von Nino Neubauer ( 11:43:53) und Jason Fournier (11:46:52) haben die Youngsters die ganze Trans Thüringia unter sich aus gemacht.

In LT 2 konnte Edi Lussmann (12:13:18) Patrick Fournier nicht mehr einholen, dieser siegte mit einer Gesamtzeit von 11:23:29. Den dritten Platz errang ebenfalls eine französische Musherin, Severine Desnoyers durfte sich mit 13:24:13 über den dritten Platz freuen, bedauerte aber, dass Stefan Wagner nicht auf das Treppchen steigen konnten und meinte, er hätte es eher verdient. Hut ab vor so viel Fairness.

Das Ergebnis in LT Offen war auch keine große Überraschung, Ralf Neubauer blieb Schnellster seiner Klasse und insgesamt, mit 11:07:46 war er für Ludovic nicht einholbar, dieser kam mit 11:39:32 auf den zweiten Rang und der oben erwähnte Norddeutsche  Rüdiger Rink belegte mit 11:50:00 den dritten Platz in der sogenannten Königsklasse.

Aber auch die Fahrer der Tourenklasse gingen entweder aus dem Biwak oder hier aus dem Stake-out noch einmal auf den Trail und um ca. 14:30 Uhr waren dann alle wieder zurück im Ziel.

Für die Musher gab es jetzt Pause, Bratwurst, Duschen und wahrscheinlich schon ein bisschen packen, das Orga-Team musste sich sputen, um bis 17:00 Uhr alles für die Siegerehrung und die anschließende Abschlussfeier vorzubereiten.

Um 17:00 Uhr wurden dann die Sieger der einzelnen Kategorien unter großem Beifall der übrigen Musher und der zahlreichen Zuschauer auf das Treppchen unter dem Zielbogen gerufen und bekamen  von Dirk Macheleidt, dem Bürgermeister der Gemeinde Neustadt, die diesjährigen Pokale überreicht.

Noch rasch nach den Hunden geschaut, die Essensmarken eingepackt und dann marschierten die Musher ein letztes Mal für dieses Jahr durch den Ort, um im Gemeindehaus  an der Abschlussfeier teil zu nehmen.

Nachdem sich alle satt gegessen hatten, wurden alle Teilnehmer entsprechend ihrer Kategorien nach vorne gerufen und bekamen ihre Urkunde und das Präsent der diesjährigen Trans Thüringia überreicht.  Jede Kategorie stellte sich als Gruppe den Fotografen und dann ergriff traditionell der Mushersprecher das Wort, um im Namen aller denen zu danken, die zum Gelingen dieses Rennens beigetragen haben.

Mit wunderschönen Gemälden aus der Welt des Schlittenhundesportes wurde jeder einzelne beschenkt und am Ende aufgefordert, doch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein.

Mit weltklasse Bildern „unserer“ Haus- und Hoffotografen Martin & Martin ließen die Anwesenden die letzten Tage noch einmal Revue passieren und saßen noch gemütlich beisammen, bis die Uhr anzeigte, dass jetzt die Hunde wieder an der Reihe waren.

Und somit ist sie Geschichte, die T.T. 2013, was bleibt ist ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die daran beteiligt waren, als Teilnehmer, als Helfer und Organisatoren, egal auf welcher Position, den Gemeinden und Landkreisen und den Sponsoren, alle gemeinsam haben die Trans Thüringia einmal mehr zu einem Highlight der Schlittenhundesaison gemacht.

Bis hoffentlich im kommenden Jahr
Sonja Merbach

Endergebnisliste

Hier zwei links mit Bilder und Film.

http://horst-zwerenz.magix.net/alle-alben/!/oa/6908953/ 

http://www.youtube.com/watch?v=Pqt0RogeJfs 

Vielen Dank an Horst Zwerenz